Wer war Amadeu
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Schulen ohne Rassismus
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Anregungen
Light me Amadeu 2010
8. Internationales Kinder und Jugendfest
 


  Anregungen

 

Der Zoologische Garten Eberswalde gerät in berechtigte Kritik

Man hätte meinen können, der Fall „African Village“ in Augsburg 2005 hätte sich in der Branche herumgesprochen und zu einem Lernprozess geführt.

Aber wieder veranstalten deutsche Tiergärten „afrikanische“ Tage, in deren Rahmenprogramm afrikanische Menschen sowie ihre Darbietungen, Kunst und Kultur Gegenstand eines Zoobesuchs werden sollen.

Im Fall Eberswalde findet sich die Konstellation („Afrika“ durch Zoobesuch „nahe bringen“, als homogen konstruieren: „afrikanisches Essen“, dabei auch noch etwas Gutes tun: „Spenden“, exotisierende Spektakel paternalistisch als „afrikanische Interessen“ deuten) in ganz neuer rassistischer Qualität. Die „Volksgruppe“, der durch den Erlös aus der Veranstaltung in Eberswalde finanziell geholfen werden soll, wird doch tatsächlich als Vorstufe von westlichen Menschen betrachtet. In der Ankündigung der Veranstaltung werden afrikanische Menschen und Kulturen nahtlos in die Betrachtung von Tieren eingereiht.

Mehr dazu findet Ihr hier

Mittlerweile gibt es eine durch den Veranstalter Freundeskreis Gesundheit für Ombili Berlin-Brandenburg e.V. übermittelte Stellungnahme der namibischen Ombili Foundation. Siehe hier

 


Flüchtlingspolitik: Geschlossene Gesellschaft

Best of Tagebuch bei dieGesellschafter.de (In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?)

In den Tod geschickt, abgewiesen, ohne Bleiberecht. Der Umgang mit Flüchtlingen und Asylsuchenden ist hart an der Grenze und verlangt dringend nach humaneren Lösungen, finden die Tagebuch-Autorinnen und -Autoren bei dieGesellschafter.de. Die Flüchtlingspolitik setze immer noch auf Abschreckung. Das aber halte Menschen ohne Perspektive nicht davon ab, in die reiche EU zu flüchten.

https://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=1464

 

»Eigentlich fühle ich mich hier wohl.« Broschüre zu Alltagsrassismus in Potsdam

Die Berichte von sieben PotsdamerInnen zeigen exemplarisch einen Alltag, der in der Regel kaum Beachtung findet: ein Leben, geprägt durch die Ablehnung der eigenen Person aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Die damit verbundenen Abwertungen sind zum Teil unterschwellig und subtil.

http://www.opferperspektive.de/Dokumente/Publikationen/Alltagsrassismus/889.html


Die Perspektive wechseln: Das May-Ayim-Ufer

Erstmals überhaupt in Deutschland wird ein kolonialer Straßenname ersetzt durch den Namen einer Person, die sich kritisch mit Kolonialismus und Rassismus beschäftigt hat. Mehr dazu hier:

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/perspektivwechsel-may-ayim-ufer/

Albert Einstein geißelte Rassismus als die "Krankheit der Weißen"

Albert Einstein hielt 1946 eine Gastvorlesung an der Lincoln University, der ersten Universität, die Schwarzen (in den USA) Diplome verlieh. Dort geißelte er Rassismus als - Zitat: "die Krankheit der Weißen", über die er nicht schweigen wolle. Nur schwarze Quellen belegen dieses Zitat. Die großen Medien ignorierten diesen Ausspruch des weltbekannten Nobelpreisträgers einfach.
(Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/961653/)

Oury Jalloh

Oury Jalloh - Der Film

Oury Jalloh - Der Film, eine semidokumentarische Auseinandersetzung mit alltäglichen Repressionen gegenüber Flüchtlingen

Für den Einsatz in Schulen und Bildungsarbeit:
DVD "Oury Jalloh" und Broschüre "Flucht und Asyl"

Der dreißig minütige Kurzfilm "Oury Jalloh" liegt nun als DVD vor. Er eignet sich für den Unterricht an Allgemeinbildenden Schulen ab Klasse 10, für Berufsbildende Schulen sowie für die Jugend- und Erwachsenenbildung. Die zum Film entwickelte Bildungsbroschüre "Flucht und Asyl" kombiniert Hintergrundinformationen mit didaktischen Beispielen für die Bildungsarbeit.

Mehr Informationen dazu und die DVD sowie die Broschüre bekommt mensch hier: http://epiz-berlin.de/?MRB/Filmprojekt